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Arvind Balaraman / FreeDigitalPhotos.net

Neue Autobatterie für den Winter

Die winterlichen Temperaturen machen nicht nur uns zu schaffen, auch die Technik von unseren Autos leidet darunter. Laut verschiedenen Statistiken gehören leistungsschwache Autobatterien zu den häufigsten Pannen im Winter. Um zu verhindern dass sich das Fahrzeug auf Grund der Batterie nicht mehr starten lässt gibt es verschiedene Tipps.

Warum die Batterie schlapp macht

Gerade bei Kälte muss die Autobatterie Hochleistung erbringen. Licht, Heizung, Sitz- oder Scheibenheizung entziehen ihr die Energie. Die Lichtmaschine, welche Strom für das Aufladen der Batterie produziert, kommt gegen diese vielen Verbraucher kaum noch an, wodurch das Licht ausgeht und das Auto stehen bleibt und sich nicht mehr starten lässt. In einer Autobatterie befinden sich zwei Bleiplatten. Eine der Platten ist negativ, die andere positiv geladen. In einem Gemisch aus destilliertem Wasser und Schwefelsäure wandern Elektronen von der positiven Platte zur negativen, dies ist der Strom. Diese Wanderung der Elektronen wird durch die Kälte eingeschränkt. Beispielsweise stehen ab -20 Grad nur noch 50 Prozent der Leistung zur Verfügung. Friert die Flüssigkeit ein, findet kein Stromfluss mehr statt. Es fehlt die benötigte Energie um das Fahrzeug zu starten. Eine mängelfreie Batterie friert erst für gewöhnlich erst bei minus 25-30 Grad ein. Um das Einfrieren und den großen Leistungsverlust zu verhindern sollte die Batterie gut gepflegt werden.

Pflegetipps für die Batterie

Autobatterien halten durchschnittlich etwa 4 Jahre. Werden jedoch viele Kurzstrecken gefahren und die Batterie dadurch sehr stark beansprucht kann diese auch schon nach 3 Jahren zusammenbrechen. Wer seine Batterie ausreichend pflegt kann ihre Lebensdauer auf bis zu 7 Jahre verlängern. Es sollte darauf geachtet werden die Batterie im Winter zu schonen. Um dies zu erreichen sollten nicht alle Stromfresser im Auto auf einmal eingeschaltet und wieder ausgeschaltet werden, sobald sie nicht mehr von Nöten sind. Besonders bei Kurzstrecken ist die Lichtmaschine sonst nicht in der Lage ausreichend nachzuladen. Beim Abstellen des Fahrzeugs ist darauf zu achten, dass alle Verbraucher, wie Licht, Standheizung und Radio abgestellt sind.

Prüfen, nachfüllen und austauschen

Die Autobatterie gilt in der Regel als wartungsfrei. Dennoch sollte man die Batterie einmal jährlich überprüfen lassen oder selbst prüfen. Hat die Batterie auch bei milden Temperaturen Mühe das Fahrzeug zu starten ist dies ein Anzeichen dafür, dass sich die Batterie nicht mehr in der besten Verfassung befindet. Setzen nun Minusgrade ein ist die Gefahr groß, dass die Batterie zusammenbricht und nichts mehr geht. Zu prüfen ist der Flüssigkeitsstand. Je nach Batterietyp befindet sich eine Markierung äußerlich am Batteriegehäuse oder die Stöpsel lassen sich aufschrauben um den Stand zu prüfen. Hierbei gilt es zu beachten, dass die Bleiplatten bedeckt sind. Ist der Flüssigkeitsstand zu gering darf grundsätzlich nur mit destilliertem Wasser nachgefüllt werden. Da die Batteriesäure Verätzungen verursacht, müssen beim Nachfüllen Handschuhe getragen werden. Einfacher wäre es bei A.T.U Autobatterien einfach eine Neue zu kaufen. Bei der Prüfung sollte auch die Festigkeit der Polklemmen getestet werden. Um die Übergänge vor Rost zu schützen, sollten die Anschlüsse regelmäßig mit Hilfe einer Bürste gereinigt und mit Polfett bestrichen werden. Muss die Batterie getauscht werden sollte dies von einem Fachmann übernommen werden.

Bild: Arvind Balaraman / FreeDigitalPhotos.net

Autor: thomas

Thomas Hillger ist seit Ingenieur für Kfz Technik. Hat sich in den letzten 20 Jahren hauptsächlich mit Finanzen, Versicherungen und Immobilien beschäftigt. Er ist durch den Besitz von mehreren Immobilien der Spezialist für alles was mit Mietrecht und Versicherungen betrifft. Hat während dieser Zeit mehrere Weiterbildungslehrgänge für Mietrecht und Versicherungen besucht.

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