Die Kontrollanzeigen in den neuzeitlichen PKWs sind auf regelmäßigen Service-Besuch nach vordefinierter Kilometerleistung programmiert. Befolgt man dies als Autobesitzer gewissenhaft, dürfte man auch vor den Problemen, die zu Beginn der kalten Jahreszeit gerne auftreten, verschont bleiben. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um einen Diesel, Benziner oder sogar um ein klimafreundliches Gasauto handelt. Glücklich schätz sich jeder, der eine Garage oder einen geschützten Stellplatz im Winter sein Eigen nennen darf und somit das morgendliche Scheibenkratzen gelassen umgeht. Rechtzeitig jedoch sollte ein Termin in der Werkstatt avisiert werden um sicherzustellen, dass die Winterreifen vor Einbruch der garstigen Witterung aufgezogen sind. Das Auffüllen des Frostschutzmittels ist im Servicepaket des Winterspecials der meisten Anbieter inkludiert. Einige Werkstätten bieten als extra Kundendienstleistung sogar an, die Sommerreifen zwischenzulagern, denn nicht jeder hat Platz für vier wuchtige Autoreifen mit Felgen bzw. einen sicheren und geeigneten Aufbewahrungsort.
Kritisch sollte man die aktuelle, eingebaute Autobatterie unter die Lupe nehmen. Nichts ist entnervender, wenn beim Starten des Fahrzeugs das dumpfe Keuchen des Anlassers erklingt und der Tag mit Zu-Spätkommen zur Arbeit beginnt. Ein Blick auf die letzte Werksattrechung informiert über die geschätzte noch zu erwartende Lebensdauer der Autobatterie. Glücklicherweise ist diese Neuanschaffung relativ günstig und der Austausch ohne großen Aufwand vorzunehmen. Trotzdem sollte zur Sicherheit und um solche Situationen zu vermeiden, immer ein Überbrückungskabel mitgeführt werden. Passiert es trotzdem, dass aufgrund des angelassenen Fahrzeuglichts über Nacht die Batterie sich entleerte, kann man zumindest den netten Nachbarn bitten, das Überbrückungskabel an seine Autobatterie anzuschließen und mit laufenden PKW-Motor somit das eigene Auto anstarten. Auf jeden Fall muss der Wagen nun über einen längeren Zeitraum bewegt werden, und abwürgen an der roten Ampel sollte man vorerst lieber vermeiden. Erdgasfahrzeuge haben hier einen Vorteil: Oftmals kann hier im Kofferraum neben dem Gastank eine zweite Batterie installiert werden.